| Kommunalwahlprogramm
2008-2013 |
|
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!
Am 25. Mai ist Kommunalwahl und Sie entscheiden, mit welchem Programm
und durch wen in Geesthacht Politik bestimmt und pragmatisch vor Ort
gestaltet wird.
Die SPD in Geesthacht hat über Jahre mit ihren Kommunalpolitikern
und -politikerinnen sowie den überaus erfolgreichen SPD-Bürgermeistern
gezeigt - zuletzt mit Peter Walter an der Verwaltungsspitze - dass sie
für soziale Gerechtigkeit, eine kinder- und familienfreundliche
Politik und finanzielle Solidität steht.
Die letzten fünf Jahre wurde unsere Stadt nun von einer konservativen
Mehrheit aus CDU und FDP und einem konservativen Bürgermeister
„regiert“. Wir meinen, dies waren keine guten Jahre: Mit
städtischem Geld wurde leichtfertig umgegangen, neue Initiativen
zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes sucht man vergebens, die
Stadtplanung stagniert und beschränkte sich auf unsinnige und teure
„Platzgestaltungen“ vor dem Kleinen Theater Schillerstraße
oder dem Krügerschen Museum. Fünf
Jahre CDU-Regierung mit FDP-Unterstützung – Eine magere Bilanz
Die CDU hatte – verantwortet von einer SPD-Mehrheit - im Jahre
2003 einen schuldenfreien Stadthaushalt übernommen und die Rücklagen
betrugen fast 60 Millionen Euro. Wenn wir nun zum Ende der letzten fünf
Jahre Bilanz ziehen, so kommt dabei ein sehr mageres Ergebnis heraus.
Zwar ist Geesthacht nach wie vor schuldenfrei, aber die finanziellen
Rücklagen sind auf weit unter 30 Millionen geschrumpft, obwohl
es zwischenzeitlich Millionen Euro an Gewerbesteuernachzahlungen gegeben
hat, die eigentlich den Jahren vor 2003 zuzurechnen sind.
Wenn man nun fragt, wo das viele Geld geblieben ist, dann stellt man
fest, dass es in viele zum Teil unsinnige Projekte geflossen ist.
Als Beispiele solcher Geldverschwendung und falscher Politik seien hier
genannt: • Die Umgestaltung der Plätze vor dem Kleinen
Theater Schillerstraße und dem Krügerschen Haus mit hohen
Investitionskosten. Nun müssen für einen teilweisen Rückbau
mehr als 100.000 Euro aufgewendet werden. • Der Ankauf
des Gebäudes Bergedorfer Straße 12 mit rd. 400.000 Euro,
das dann noch für über 200.000 Euro renoviert wurde und nun
wieder Schäden aufweist. Die Krönung: Es steht seit über
3 Jahren leer und ist nicht vermietet. Alleine von den jährlichen
Zinsen für dieses Geld hätte die Stadt das Frauentaxi unverändert
bezuschussen können. • Ebenso sind gegen jede Vernunft
gut 200.000 Euro Planungskosten für eine Biogasanlage am Standort
des Klärwerkes zum Fenster hinaus geworfen worden, weil die CDU
nicht rechtzeitig einsehen wollte, dass diese Anlage an diesem Standort
weder wirtschaftlich ist noch umweltpolitisch Sinn gemacht hätte.
• Der Ankauf von Ackerland im Bereich Finkenweg Nord für
rd. 40 Euro/m² statt der sonst üblichen 5-10 Euro/m2.
• Die aufwendigen Planungen zum Umbau der Bergedorfer Straße
– allein der Umbau wird mit Sicherheit mehr als die geplanten
4 Mio. Euro kosten. Eine Kostenbeteiligung der Anlieger wie bei anderen
Straßenbaumaßnahmen hat die CDU in der Ratsversammlung abgelehnt.
• Dafür wurden die Investitionskosten für den dringend
benötigten und fertig geplanten Radweg „Oberstadt –
Freibad“ aus dem Haushalt gestrichen und der Öffentlichkeit
halbgare Brückenideen präsentiert. Folge: Bis heute warten
die Einwohner der Oberstadt auf einen gefahrlosen Radweg Richtung Freibad
und Elbe. Aber die CDU schaltet Anzeigen und prahlt mit Radwegebau.
• Apropos Radwege: Weder am Radweg entlang der Elbe noch
an den innerstädtischen Radwegen ist in den letzten Jahren genug
getan worden – sie befinden sich teilweise in einem erbarmungswürdigen
Zustand. Dafür wird bald die Bergedorfer Straße glänzen.
• Genauso haben CDU und Bürgermeister bei den städtischen
Wohnungen am falschen Ende gespart: Statt des politisch gegen jede Vernunft
beschlossenen Verkaufs – gegen den die SPD protes-tiert hatte
– steht die Stadt heute vor einem Investitionsstau und ohne Konzept
da.
Jüngste Beispiele der CDU-Investitionsprioritäten:
• Der überdimensionierte Neubau eines städtischen Betriebshofes
im Gewerbegebiet Nord mit zurzeit geschätzten rd. 6 Mio. Euro.
Wir meinen – so groß(zügig) muss es nicht sein. Weniger
wäre für die Stadt und ihr Geldsäckel mehr.
• Die geplante langfristige Anmietung eines zweiten Kinosaales
in einem privaten Neubau neben dem KTS – hier werden großzügig
dauerhafte Subventionsausgaben geschaffen. Die Geesthachter SPD meint:
Ein Kinosaal auf städtische Kosten reicht. Diese
Liste ließe sich beliebig verlängern. Mit anderen Worten:
Die CDU hat in den vergangenen fünf Jahren das Geld mit vollen
Händen ausgegeben und teilweise sogar zum Fenster hinausgeworfen.
Zwar gab es auch sinnvolle Investitionen im Bereich Familie und Bildung,
z.B. in die Schulen, Sportstätten und Spielplätze der Stadt,
die die SPD mit angestoßen und politisch unterstützt hat.
Letztlich fehlte aber auch hier eine überzeugende politische Vorstellung,
wo es insgesamt hingehen soll. Dies zeigt z.B. die Weigerung, das letzte
Kindergartenjahr kostenfrei anzubieten oder der christdemokratische
Eiertanz bei Investitionsentscheidungen zugunsten des städtischen
Seniorenzentrums oder für die Gemeinschaftsschule in der Oberstadt.
• Wir Sozialdemokraten wollen, dass die Politik des leichtfertigen
Umgangs mit Steuergeldern beendet wird und die Aufgaben, die für
Geesthacht wichtig sind, wieder in den Mittelpunkt rücken und zukünftig
erfüllt werden können: • leistungsfähige
städtische Bildungseinrichtungen von den Schulen bis zur VHS, in
denen gemeinsames Lernen gefördert wird und die mittelfristig ganztags
unterrichten,• ein Netz an ausgezeichneten und vorbildlichen Betreuungs-
und Freizeiteinrichtungen mit Kindergärten einschließlich
Krippen- und Hortbereich, Sportstätten, Spielplätzen, Jugendfreizeiteinrichtungen
wie „Die Düne“ und der „Alte Bahnhof“ oder
dem Treffpunkt Oberstadt, • ein wettbewerbsfähiges
städtische Seniorenzentrum und mehr Wohnungsbau für Senioren
und generationsübergreifendes Wohnen, • eine vorsorgende
städtische Energiepolitik mit alternativer Energieerzeugung,
• eine Verkehrspolitik und Stadtplanung, die Radfahrer und
Fußgänger als gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer sieht,
in den Ausbau von Radwegen investiert sowie auf die Umwelt und Natur
Rücksicht nimmt.
Alte und junge Menschen sollen sich in unserer Stadt wohl fühlen
und gern Geesthachter sein. Die Geesthachter SPD will, dass sich unsere
Bürger vor Kriminalität und Gewalt sicher wissen. Dazu wird
die Geesthachter SPD aktiv beitragen. Die
Geesthachter Sozialdemokraten und die von ihr getragenen Bürgermeister
wie zuletzt Peter Walter haben in der Vergangenheit bewiesen, dass
sie mit Verantwortungsbewusstsein und Engagement für unsere Stadt
arbeiten.
Die Geesthachter SPD verfügt über eine erfahrene und kompetente
Mannschaft, die sich zum Ziel gesetzt hat, dass in der Geesthachter
Politik Augenmaß und Realitätssinn die Oberhand gewinnen.
Dabei werden wir – wie in der Vergangenheit – mit den anderen
Parteien zwar im fairen Wettstreit um die beste Lösung konkurrieren,
aber auch konstruktiv zusammen arbeiten. Dies haben nicht nur wir in
den letzten Jahren vermisst. Viele haben genug von der Machtarroganz
der CDU.
Soziales und Familie Familien, Kinder und Jugendliche,
Senioren
Kindern und Jugendlichen gehört unsere ungeteilte Aufmerksamkeit.
Geesthacht hat ein breites und gutes Angebot für Familien: Kindergärten
und Krippenplätze, alle Schularten im Ort - auch eine gegen den
erbitterten Widerstand der CDU durchgesetzte Gesamtschule -, ein vor
Jahrzehnten durchgesetztes und heute nicht mehr weg zu denkendes Freizeit-Angebot
für Kinder, Jugendliche und Familien (Skateranlage Oberstadt, „Düne“,
JUZ „Alter Bahnhof“, Spielplätze, attraktives Freibad).
Hier sollte nach Auffassung der Geesthachter SPD kontinuierlich weiter
gemacht werden. Nur familienfreundliche Städte sind lebenswerte
Städte und werden in den kommenden Jahrzehnten attraktive Wohn-
und Arbeitsstandorte bleiben. • Die Geesthachter SPD
setzt sich seit Jahren für ein kostenfreies letztes Kindergartenjahr
ein. Leider hat die CDU/FDP-Mehrheit dies immer wieder abgelehnt. Die
Geesthachter SPD wird weiter dafür kämpfen, dies so schnell
wie möglich umzusetzen – auch vor einer abschließenden
Entscheidung des Landes. • Kindern von Arbeitslosengeld-II-Empfängern
wollen wir insgesamt den kostenfreien Besuch von Kindertagesstätten
ermöglichen. Dies ist auch ein Schritt zu mehr Chancengleichheit,
weil schon in den ersten Jahren der Kindheit die Weichen für die
Entwicklung gestellt werden. • Ausstattung und Platzangebot
der Kindertagesstätten in Geesthacht sind gut. Das ist darauf zurückzuführen,
dass die SPD schon vor Jahren hier die richtigen Entscheidungen getroffen
hat. Trotzdem muss gerade vor dem Hintergrund geänderter, bundeseinheitlicher
Regelungen ein weiterer bedarfsgerechter Ausbau - speziell im Krippenbereich
- vorangetrieben werden. Dafür setzt sich die Geesthachter SPD
ein. • Das „Jugendzentrum Alter Bahnhof“
und die „Düne“ sind aus Geesthacht nicht mehr wegzudenken.
Sie sind Bestandteil einer vielfältigen Jugendszene und Jugendarbeit.
Das Jugendzentrum muss mit seinem Angebot veränderten Wünschen
Jugendlicher Rechnung tragen. Dass es die „Düne“ noch
gibt, ist einer „Koalition der Vernunft“ zu verdanken. Die
Geesthachter CDU wollte die „Düne“ abreißen und
das Grundstück verkaufen. Glücklicherweise hat die Geesthachter
SPD dies gemeinsam mit den Grünen, dem Bürgerbündnis
Geesthacht und der FDP verhindern können. • Der
Zustand der Kinderspielplätze ist in Geesthacht überwiegend
vorbildlich. Nicht zuletzt die von uns Sozialdemokraten initiierte Mitwirkung
der Kinder und Jugendlichen an der Planung der neu gestalteten Spielplätze
hat zu diesem hervorragenden Ergebnis beigetragen. Die Spielplätze
und die von der Stadtjugendpflege umgesetzte Mitwirkung durch Kinder
finden überregional Beachtung. • Der Oberstadttreff
hat sich gut entwickelt. Er kann keine neuen Gruppen und Angebote mehr
aufnehmen, weil er aus allen „Nähten platzt“. Die SPD
setzt sich deshalb nachdrücklich für eine Erweiterung ein.
Leider ist diese von der CDU bislang abgelehnt worden. •
Das Freizeitbad sollte jedes Jahres wieder vom 1. Mai bis zum 30. September
geöffnet sein. In den letzten Jahren hat es sich leider eingebürgert,
dass schon lange vor dem 30. September der Badebetrieb eingestellt wurde,
andererseits ein früherer Badebeginn (z.B. in dem sonnigen April
2007) nicht möglich war. • Das Seniorenzentrum am
Katzberg geht schwierigen Zeiten entgegen. Aus dem einstigen Vorzeigeobjekt
der Dezernenten Bünger und Bauer ist ein Sorgenkind der städtischen
Sozialpolitik geworden. Es fehlt ein strategisches Konzept und eine
„fürsorgende“ Hand, wie sie früher die jeweiligen
Sozialdezernenten – egal welcher Couleur – boten. Selbst
notwendigste Investitionen für die Wettbewerbsfähigkeit des
Hauses – wie die in eine eigene Küche - wurden von der CDU
erst abgelehnt und dann nur zögerlich – nach langem Kampf
in den Ausschüssen - mitgetragen. Wir haben den Eindruck, dass
hier das nächste Privatisierungsobjekt „vorbereitet“
wird. Die Geesthachter SPD hingegen hält ein städtisches Seniorenzentrum
nach wie vor für unverzichtbar und ist gegen etwaige Verkaufsabsichten.
Nicht alle Bürger und Bürgerinnen wollen in private Einrichtungen
gehen. Unser Seniorenzentrum verdient daher in den nächsten fünf
Jahren unsere volle Aufmerksamkeit. Eine umfassende Bestandsaufnahme
sowie ein Sanierungs-/Renovierungs- und attraktives Betreiberkonzept
sind zu erarbeiten und umzusetzen. Hier erwarten wir deutlich mehr Engagement
der Verwaltungsspitze. Leider haben weder Bürgermeister noch die
Mehrheitsfraktion hier bislang zielgerichtet gehandelt. Wir wollen dafür
sorgen, dass sich dies ändert und das Haus eine Zukunft hat.
• Der von der SPD vor Jahrzehnten initiierte jährliche
Seniorenurlaub, der derzeit in Bad Rothenfelde stattfindet, wird von
uns weiter unterstützt, indem wir die finanziellen Mittel dafür
bereitstellen. Wir halten die Möglichkeit, dort neue Kontakte und
Freundschaften zu knüpfen, für ausgesprochen unterstützenswert.
Damit leistet die Stadt einen Beitrag, der Vereinsamung von älteren
Menschen entgegen zu wirken. • Das Frauennachttaxi erfreut
sich uneingeschränkter Beliebtheit. Es ist eine ganz konkrete Maßnahme
zur Steigerung der Sicherheit speziell für Frauen. Die Geesthachter
SPD wird dafür sorgen, dass es, trotz ständiger Bemühungen
speziell von der CDU, das Frauennachttaxi abzuschaffen, erhalten bleibt.
Städtische Wohnungen / Wohnungsbau
• Wohnen ist ein Grundbedürfnis des Menschen und
gehört zur Daseinsvorsorge. Aus diesem Grunde hat die Politik und
hier speziell auch die Kommunalpolitik die Aufgabe, dafür zu sorgen,
dass Wohnraum geschaffen wird, der auch
bezahlbar bleibt. • CDU und FDP wollten dagegen aus ideologischen
Gründen den städtischen Wohnungsbestand verkaufen –
so ihr gemeinsamer Beschluss 2003. Dagegen hatten wir gemeinsam mit
den Grünen, dem Bürgerbündnis Geesthacht und anderen
Gruppen ein Bürgerbegehren initiiert. Leider war die Abstimmungsbeteiligung
zu niedrig und das Begehren ist gescheitert. Mittlerweile hat sich allerdings
herausgestellt, dass sich kein akzeptabler Käufer für die
städtischen Wohnungen finden lässt. Jetzt rudern Bürgermeister,
CDU und FDP zurück und verkünden, dass der Verkaufsbeschluss
nicht umsetzbar ist, so wie wir es vorausgesagt hatten. •
Der Wohnungsbestand wird also – glücklicherweise –
trotz anderer Beschlusslage in städtischer Hand bleiben. Unser
Einsatz hat sich also gelohnt. Nächster Schritt muss der Start
einer vernünftigen Sanierung der Wohnungen sein, begleitet von
einer professionellen Verwaltung dieses städtischen Vermögens.
Die CDU hat hier in den letzten Jahren diese nötigen Entscheidungen
verschleppt. Das werden wir ändern, denn Eigentum verpflichtet
und die Stadt muss ihre Wohnungen in einem akzeptablen Zustand erhalten.
Auch in der Obdachlosenpolitik spielen die städtischen Wohnungen
seit Jahrzehnten eine wichtige Rolle, weil hier den Menschen Wohnraum
zur Verfügung gestellt werden kann. • Angesichts
des demografischen Wandels und veränderter gesellschaftlicher Familien-
und Lebensentwürfe fordern wir, dass betreutes Wohnen und insbesondere
das Bauen von Mehrgenerationenhäusern bei den Planungsüberlegungen
der Stadt zukünftig eine größere Rolle spielen und aktiver
unterstützt werden. Geesthacht kann und sollte hier eigenständig
nach geeigneten Standorten – z.B. möglichst nah zu Pflegeeinrichtungen
– suchen. Die Geesthachter SPD wird eine Fachtagung zu diesen
Fragen initiieren und gemeinsam mit der Stadtverwaltung die Erfahrungen
anderer Kommunen auswerten, um so für Geesthacht geeignete Vorschlägen
machen zu können. Wir stellen uns die Beteiligung möglicher
Träger und Investoren, wie wir sie in Geesthacht vor Ort haben,
an dieser Konzeptphase vor. Ebenso ist das Angebot an Barriere freien
Wohnungen noch nicht ausreichend und sollte aktiv gefördert werden.
Migration und Integration
• Erfolgreiche Integration ist kein Zufall. Sie erfordert einen
Dialog auf Augenhöhe. Diesen wollen wir mit allen gesellschaftlichen
Gruppierungen führen, die bereit sind, sich in Geesthacht zum Wohle
der Allgemeinheit zu engagieren. • Wer erfolgreiche Integrationspolitik
betreiben will, muss für mehr Chancengleichheit sorgen. Gut und
erfolgreich kann man sich in einem fremden Land nur einleben, wenn man
die dortige Sprache spricht. Sprachförderung bei Migrant/-innen
ist deshalb der Grundbaustein für schulischen und beruflichen Erfolg.
Sie ist im Bereich der kindlichen Förderung ebenso wichtig wie
in der Erwachsenenbildung. • Integration bedeutet nicht,
alle Menschen gleich zu machen, sondern sie als gleichwertig anzuerkennen.
Unsere allgemein verbindlichen Normen und Werte gelten unabhängig
von der Herkunft eines Menschen. Umgekehrt haben Einwanderer ein Recht
darauf, dass wir sie in unserer Mitte aufnehmen und dass wir sie in
ihren Bemühungen unterstützen, Teil unserer Gesellschaft zu
sein. Selbsthilfeeinrichtungen und Drogenpolitik
• Wir setzen uns dafür ein, dass die Alkohol- und
Drogenberatungsstelle des Kreises weiterhin finanzielle Unterstützung
von der Stadt Geesthacht erhält. • Darüber
hinaus spielen die vielen Selbsthilfeeinrichtungen eine wichtige Rolle
bei der Unterstützung Hilfebedürftiger auf ihrem Weg zurück
in die Eigenverantwortung und Selbstständigkeit. •
Suchtprävention in Schulen und Jugendeinrichtungen ist wichtig
und ein Erfolg versprechender Weg. Deshalb werden wir entsprechende
Projekte und Initiativen weiterhin unterstützen.
Sichere und verantwortbare Versorgung mit Energie
Seit Jahren setzen die Geesthachter Sozialdemokraten sich für einen
sparsamen und damit umweltschonenden Energieverbrauch ein. Durch die
Gründung der Stadtwerke GmbH und der damit verbundenen Übernahme
der Stromversorgung für unsere Stadt sowie durch ein frühzeitiges
Setzen auf alternative Energieerzeugung vor Ort konnte erreicht werden,
dass in Geesthacht mehr als 33% des hier verbrauchten Stroms aus stadteigener
Kraft-Wärme-Koppelung erzeugt wird.
Der Gesamtenergiemix müsste aber noch verbessert werden –
regenerative Energie aus Sonne, Wasserkraft oder Windkraft spielen noch
eine zu geringe Rolle. Leider sind vielversprechende Ansätze (z.B.
eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der IGS) von der CDU abgelehnt
worden. Auch der Agenda-21-Prozess, den die Stadt betrieben hat, ist
von der CDU-Mehrheit nach der Kommunalwahl kassiert worden. Mit ihm
sind auch wichtige Leitlinien in der Versenkung erschwunden,wie z.B.
die städtischen Leitlinien zur CO2-Minderung.
Deshalb setzen wir uns dafür ein, • dass frühzeitig
geprüft wird, ob und unter welchen Bedingungen der Minderheitsgesellschafter
EON Hanse noch Miteigentümer der Stadtwerke bleiben kann. Die hierzu
angekündigte Überprüfung des Bundeswirtschaftsministers
reicht uns nicht. Die Energie- und Preispolitik, wie sie seit längerem
von den großen deutschen Energieversorgern betrieben wird, lässt
uns daran zweifeln, dass die Ziele der EON dauerhaft mit denen der Stadtwerke
in Einklang zu bringen sind. • EON Hanse verfolgt übergeordnete
Unternehmensinteressen und agiert als einer der vier großen Versorger
in Deutschland. Mit der Gründung eigener (vermeintlicher) Billiganbieter
wie „e wie Einfach“ versuchen diese Großunternehmen,
ihre letzten (allerdings vergleichsweise sehr kleinen) Wettbewerber
wie z.B. unsere Stadtwerke vom Markt zu drängen. Einen Preiskampf
könnten die Geesthachter Stadtwerke nie bestehen. •
Wir bezweifeln daher, dass ein Gesellschafter, der mit seiner Unternehmenspolitik
auf die (Nicht-) Existenz von Stadtwerken abzielt, auf Dauer Teilhaber
bleiben kann. • Die Geesthachter SPD unterstützt
nachhaltig und eindeutig den unter Rot-Grün mit der Energiewirtschaft
erzielten Konsens zum Ausstieg Deutschlands aus der Atomenergie. Eine
längere Laufzeit des Atomkraftwerks Krümmel kommt für
uns nicht in Frage. Ebenso ist unverzichtbar, dass Krümmel erst
wieder angeschaltet werden darf, wenn die höchstmögliche Sicherheit
gewährleis-tet ist. Wirtschaft, Arbeit und
Finanzen
Die CDU und der von ihr getragene Bürgermeister haben gezeigt:
Von einer verantwortungsvollen und aktiven Finanz- und Wirtschaftspolitik
verstehen sie nichts.
Die in konjunkturell schlechteren Zeiten angesammelten städtischen
Rücklagen sind – trotz jährlich neuer Überschüsse
durch hohe Gewerbesteuer-nachzahlungen – auf die Hälfte in
nur 5 Jahren geschrumpft.
Herausragende Projekte oder wirtschaftspolitische Erfolge – wie
es sie früher mit Unternehmensansiedlungen oder wichtigen städtischen
Infrastrukturmaßnahmen gab - können nicht vermeldet werden.
Für die SPD steht daher fest: • Wir brauchen eine
Rückkehr zur soliden und berechenbaren Finanzpolitik – d.h.
auch: Prestigeobjekte mit hohen Folgekosten, die nur wenigen Bürgern
zugute kommen, oder überdimensionierte Neubauvorhaben lehnen wir
ab (wie den neuen Baubetriebshof oder die umfassende Neugestaltung der
Bergedorfer Straße ohne finanzielle Beteiligung der Anlieger).
• Die Umbaukonzeption für die Bergedorfer Straße
muss überprüft und ggf. reduziert werden. Auch von den Anliegern
dort wollen wir wie bei anderen Straßenausbauten angemessene Beiträge
erheben und nicht großzügig darauf verzichten. •
Geesthacht braucht eine finanzielle Rücklage für schlechtere
Zeiten. Das Atomkraftwerk Krümmel soll abgeschaltet werden. Die
dadurch zu erwartenden Gewerbesteuerausfälle müssen bereits
jetzt „geistig“ eingeplant werden. • Schluss
mit der Gutachtenflut des Bürgermeisters und der CDU. Besser und
kostengünstiger: Nutzen des Wissens der städtischen Mitarbeiter
und Mitarbeiterinnen. • Geesthachts Politiker und insbesondere
der Bürgermeister müssen wieder – so wie es ihre Vorgänger
gemacht haben – aktiv Firmen- und Betriebsansiedlungspolitik betreiben.
Ein Bürgermeister ist die erste Kontaktstelle für interessierte
Unternehmer und der erste Netzwerker der Stadt in Sachen Wirtschaft
und Finanzen. Dies muss deutlich gemacht und gelebt werden. Kontakte
nach Hamburg zur besseren Vernetzung in der Wirtschaftsregion bestehen
gar keine mehr. Dies stellen wir uns anders vor – unabhängig
von parteipolitischer Couleur. Die Förderung der Gewerbeansiedlung
muss wieder Schwerpunkt werden. Dazu zählt für uns ein kontinuierlicher
Dialog mit den Gewerkschaften und der Wirtschaft, den es auszubauen
gilt. • Die Infrastruktur der Stadt muss weiter verbessert
werden. Dabei setzen wir auf Substanzerhaltung und nicht auf neue Prestigeobjekte
(z.B. Sanierung und Attraktivitätssteigerung im städtischen
Seniorenzentrum). • Die Überlegungen und Planungen
„Was passiert nach dem Abbau des AKW Krümmel“ müssen
jetzt starten, wie z.B. forcierte Überlegungen zur Nutzung der
Wasserkraft durch ein Kraftwerk in der Elbe oder der Einsatz bei überregionalen
Stellen für eine Erweiterung der Geesthachter Forschungseinrichtungen,
z. B. zur Nutzung von Wasserstoff als Energieträger der Zukunft.
Den Bau eines Kohlekraftwerkes als Ersatz für das AKW Krümmel
lehnen wir ab. • In die städtischen Mietwohnungen
muss wieder ordentlich investiert werden. Dies sichert Beschäftigung
beim örtlichen Handwerk und erhält städtisches Vermögen.
Der jahrelange Stillstand durch den Privatisierungsbeschluss tut nicht
gut. Gleichzeitig werden wir prüfen, ob und ggf. wie durch eine
kommunale Genossenschaftslösung oder die Vergabe der Mietwohnungsverwaltung
an eine private Wohnungsbaugenossenschaft die Verwaltung der städtischen
Wohnungen optimiert werden kann. Stadtentwicklung,
Bau und Verkehr, Natur und Umwelt
Die SPD hat sich immer für den Erhalt und die Entwicklung unserer
einmaligen Landschaft eingesetzt. Das halten wir auch zukünftig
so. Deshalb sind unsere Ziele, die wir seit Jahren verfolgen, unverändert:
• Die Geesthachter SPD will, dass sich die Innenstadt mit
ihren typischen Grünstrukturen, stadtnahen Wohnanlagen und Plätzen
weiterentwickelt und eine verträgliche Verdichtung erfährt.
• Wir setzen auf die Innenstadtverdichtung. Leider hat sich
in den letzten Jahren hier nicht sehr viel bewegt. Der von der CDU/FDP
aufgehobene Beschluss zur Innenstadtsanierung hat hier praktisch zu
einer Lähmung der Entwicklung geführt.
Das, was derzeit stattfindet, ist Stückwerk. Sanierungsbedürftige
Immobilien stehen teilweise seit Jahren leer. Hier besteht dringender
Handlungsbedarf. Die Innenstadtsanierung muss zur Chefsache erklärt
werden. • Der Ausbau der Bergedorfer Straße ohne
finanzielle Beteiligung der Anlieger ist mit uns nicht zu machen. Darüber
hinaus finden die derzeitigen Planungen nicht unsere Zustimmung. Das
ganze ist zu teuer und das radikale Abholzen der in der Bergedorfer
Straße befindlichen Bäume ist nach unserer Überzeugung
nicht erforderlich. Die bisher im Raum stehenden Umbaukosten von 4 Millionen
Euro werden bei weitem nicht reichen. Wir gehen davon aus, dass die
Kosten eher bei 7-8 Millionen liegen werden. • Die bisher
vorgelegte Umweltverträglichkeitsprüfung für die Umgehungsstraße
sieht eine Linienführung südwestlich von Gut Hasental vor.
Das lehnen wir ab. Die Geesthachter SPD will, dass die Trasse nordöstlich
um Gut Hasental herumgeführt wird, weil es sonst von Geesthacht
abgeschnitten und der Hasenthalwald beeinträchtigt wird. Unserer
Vorstellung ist die Ratsversammlung per Beschluss einstimmig gefolgt.
Jetzt harren wir der Umsetzung in Kiel. Statt alter Gefechte (wer war
wann für die Ortsumgehung?) sollte sich die Geesthachter CDU lieber
bei ihrem Wirtschafts- und Verkehrsminister Austermann für eine
zügige Bearbeitung der jetzt in der Hand des Landes befindlichen
Arbeitsschritte einsetzen. Dort ist die Bearbeitung schon ein Jahr im
Verzug. • Die Geesthachter SPD wird die Baumschutzsatzung
wieder einführen. Sie gehört ebenso zu einer erfolgreichen
Stadtbildpflege wie sachgerechte Kontrollen durch Wegewarte, um „Dreckspatzen“
und „Knickferkeln“ auf die Spur zu kommen. Was nützt
uns ein zusätzlicher Tourismusmanager, wenn der Wegewart seine
Arbeit nicht schafft, Umweltfrevler unentdeckt bleiben und Knicks verdrecken?
• Statt Geesthacht an den Stadträndern ausufern zu lassen
und Ackerland für rd. 40 Euro/m2 im Bereich Finkenweg Nord zu kaufen,
setzen wir auf ein Konzept zur Bebauung des Hafenrandes und der Werfthalbinsel.
Für die Werfthalbinsel sucht der Bürgermeister seit Jahren
erfolglos nach einem Investor. • Im Bereich des Radwegebaus
hat sich in den letzten Jahren so gut wie gar nichts getan. Der bereits
für 2005 geplante Bau einer Verbindung von der Oberstadt bis zum
Freizeitbad wurde durch die neue CDU Mehrheit kurzerhand ausgebremst.
360.000 Euro sollte diese Variante kosten. Das war der CDU anscheinend
zu preiswert. Sie gebar eine „Schnapsidee“ und wollte den
Fahrradweg mit einer Brücke bei Aldi (heute Rossmann) über
die B5 führen. Diese Variante wäre mit fast 600.000 Euro fast
doppelt so teuer geworden wie die Ursprungsvariante. Zum Glück
ist nichts daraus geworden. Aber leider stehen wir heute nach wie vor
ohne eine solche Radwegeverbindung da. Die SPD wird dafür sorgen,
dass endlich diese Radwegeverbindung geschaffen wird. •
Das Angebot im öffentlichen Personennahverkehr ist in Geesthacht
gut. Dafür hat unser ehemaliger Bürgermeister Peter Walter
die Grundlagen gelegt. Das werden wir fortsetzen und, wo nötig,
weiterhin verbessern. Kultur
Eine aktive und kreative Kulturszene in unserer Stadt macht Geesthacht
zum Anziehungspunkt für das Umland. Auch die Kommunikation zwischen
den Bürgern erfährt u.a. durch Ausstellungen, Theateraufführungen
und Musikveranstaltungen eine Förderung. Hier wirken Vereine, Kirchen
und private Initiativen gemeinsam. Unser Anliegen ist es, diese Aktivitäten
wie bisher zu unterstützen. Wir setzen uns dabei aber auch dafür
ein, dass bei der Vergabe von Projektmitteln auch neue Ideengeber in
der Stadt die Möglichkeit bekommen, Fördermittel in Anspruch
zu nehmen.
Weiterhin soll sich die Stadt (im Rahmen des Tourismuskonzeptes) bemühen,
den Menzer-Werft-Platz durch kulturelle Veranstaltungen zu beleben.
Auch andere Ideen wie z.B. ein Weihnachtsmarkt auf dem Gelände
der St.-Salvatoris-Kirche werden von uns unterstützt.
Während die CDU im Bereich der Kultur ständig versucht, Einfluss
auf die Programmgestaltung zu nehmen, lehnen wir dies ab. Kultur braucht
Pluralität und die Freiheit der Gestaltungsmöglichkeit.
• Das „Kleine Theater Schillerstraße (kts)“
wird jährlich mit rd. 500.000 Euro durch die Stadt unterstützt.
Das soll auch weiterhin so bleiben. • Die Idee allerdings,
einen zweiten Kinosaal zu bauen, halten wir für abenteuerlich.
Eine Stadt kann es sich nicht zur Aufgabe machen, Betreiber eines Mehrsaalkinos
zu werden. • Das „Krügersche Haus“ ist
in den letzten Jahren zu einem Museum modernster Art umgestaltet worden.
Diese Weichen sind noch von uns gestellt worden. Das heutige GeesthachtMuseum
dient nicht nur als Ausstellungsort, sondern wird ebenso als Veranstaltungsort
für Vorträge sowie kleinere Kulturveranstaltungen genutzt.
Dies werden wir auch zukünftig unterstützen. •
Die Stadtbücherei hat ihren Platz nicht nur als „Ausleihstelle“
für Bücher und Zeitschriften, sondern bereichert mit Lesungen
und kleineren Veranstaltungen das kulturelle Angebot in Geesthacht auf
vielfältige Weise. Die Geesthachter SPD wird dafür sorgen,
dass – entgegen der Bemühungen der CDU – weiterhin
keine Ausleihgebühr für Medien erhoben wird. „Bücher
sind für alle da!“, unabhängig vom Einkommen und sozialem
Status. • Die Aktivitäten des Verschwisterungskomitees
werden von der SPD gefördert und unterstützt. Neue Ideen wie
z.B. ein europäisches Gewaltpräventionsprojekt oder auch Rockmusik
im Zeichen der Verschwisterung könnten gerade die Kontakte der
Jugendlichen intensivieren und zu regem Austausch führen.
Sport • Die Geesthachter
SPD wird dafür sorgen, dass Kindern aus armen und bedürftigen
Familien die Mitgliedschaft in Geesthachter Sportvereinen kostenfrei
ermöglicht wird. • Mit uns werden auch zukünftig
die Sportanlagen der Stadt in gutem Zustand erhalten. Dabei sind wir
uns der Verantwortung gegenüber allen Geesthachter Sportvereinen
bewusst.Schulen
Wir haben uns immer dafür eingesetzt, dass mit der Schulgesetzänderung
in Geesthacht neben der jetzigen Gesamtschule eine weitere Gemeinschaftsschule
geschaffen wird. Nachdem die grundsätzliche Entscheidung hierfür
nun endlich gefallen ist, werden wir dafür sorgen, dass in der
Oberstadt eine „neue“ Schule geschaffen wird, die gleichwertig
mit den beiden anderen Schulen IGG und OHG für Qualität und
für die Freude am Lernen steht. • Wir haben durchgesetzt,
dass die Stadt Geesthacht im kommenden Jahr zwei Schulsozialpädagogen
einstellt. Die „Feuerwehrlösung der CDU“ mit nur einem
Sozialpädagogen für alle Geesthachter Schulen konnten wir
abwenden. • Die Einsicht in die Notwendigkeit von Ganztagsschulen
ist gesamtgesellschaftlich gewachsen. Wir wollen die Kinder unserer
Stadt fördern. Hier sehen wir eine kommunale Verpflichtung, für
qualitativ gute und verlässliche Angebote zu sorgen. Dies muss
im Zusammenwirken mit Vereinen und Verbänden geschehen. Gleichzeitig
müssen wir für eine pädagogische Begleitung des Nachmittagsprogramms
sorgen (z.B. durch Honorarkräfte). • Die Geesthachter
SPD unterstützt weiterhin Bemühungen der Schulen, die es wünschen,
gebundene Ganztagsschulen zu werden. Wir werden uns beim Land dafür
einsetzen. Sicherheit in der Stadt
• Die Zahlen zur Kriminalitätsentwicklung in Geesthacht
sprechen eine deutliche Sprache: Geesthacht ist eine sichere Stadt.
Die Angstmacherei der CDU verunsichert die Bürger nachhaltig, was
sich negativ auf das Sicherheitsempfinden und damit auf die Lebensqualität
auswirkt. • Probleme wie beispielsweise Vandalismus auf
dem Menzer-Werft-Platz sind allerdings auch nicht wegzudiskutieren.
Darauf müssen die Polizei und das Ordnungsamt der Stadt gegebenenfalls
reagieren. Eine kulturelle Belebung des Platzes in den Abendstunden
würde ebenso vorbeugend wirken wie die der Ansiedlung eines Gastronomiebetriebes.
• Kriminalitätsverhütung hat viele Aspekte. Durch
gezielte städteplanerische Mittel lässt sich die Entstehung
von Angsträumen verhindern. Hier haben wir dafür gesorgt,
dass es seitens der Verwaltung Verbesserungen an bestehenden und zu
planenden Gebäuden geben wird. • Zivilcourage bleibt
ein zentrales Thema. Das Bewusstsein für die Wichtigkeit dieses
Themas werden wir weiter durch gezielte Maßnahmen stützen,
hierzu zählt beispielsweise die Ehrung von Bürgern, die Zivilcourage
gezeigt haben. • Projekte des Kriminalpräventiven
Rates werden von der SPD mit Rat und Tat unterstützt.
|